München / Leutkirch - Februar 2009
Anlässlich der Messe BAU in München hatten die Architektur-Fachzeitschriften AIT und IntelligenteArchitektur den Wettbewerb ausgelobt, der sich an Hersteller innovativer Produkte aus allen Bereichen des Bauwesens wendet. Ziel der Auslobung: Unter den zahlreichen am Markt angebotenen Bauprodukten sollen diejenigen prämiert werden, die in besonderem Maße den Belangen von Architekten entsprechen. 67 Produkte wurden eingereicht, deren funktionale und gestalterische Qualität eine fünfköpfige Jury bewertete; wichtige Kriterien waren außerdem die Materialechtheit und Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten.
Jury aus renommierten Architekten
Mitglieder der Jury waren Anne Batisweiler (Anne Batisweiler Planung-Raum-Design), Professor Norbert Berghof (Berghof und Haller Architekten BDA), Peter Brückner (Brückner & Brückner Architekten und Ingenieure), Karin Hengher (Allmann Sattler Wappner Architekten) und Daniel Hock (Kiessler + Partner Architekten). Sie vergaben 14 Auszeichnungen – eine davon ging an die Brandschutz-Innovation flameprotect compact von Thermopal.
Nach Ansicht der Jury ist der nicht brennbare Werkstoff mit der Klassifizierung A2-s1, d0 „ein ideales Anwendungsprodukt für Bereiche mit höheren Brandschutzanforderungen“. „Über 300 Dekore, verschiedene Oberflächen und hervorragende Festigkeit machen das Produkt vielfältig einsetzbar“, so das Urteil der Fachleute. Positiv wurde auch bewertet, dass die Dekorplatte in verschiedenen Stärken erhältlich ist (von 3 bis 15 mm).
Kein Widerspruch: Erfüllung der Bauvorschriften und Design
Beim Innenausbau von öffentlichen Gebäuden setzt „flameprotect compact“ neue Maßstäbe in Sachen Sicherheit und Gestaltungsfreiheit. Die erste dekorative A2-Brandschutzplatte von Thermopal hat die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) und garantiert zertifizierte Qualität (abZ Z-56.426-945). Mit über 300 verschiedenen Dekoren und in den drei Strukturen Soft, Perl und Hochglanz lieferbar, bietet sie Innenarchitekten und -ausbauern zudem außerordentlich viele Gestaltungsmöglichkeiten.
Während die meisten im dekorativen Innenausbau verwendeten Brandschutzplatten maximal als „schwerentflammbar“ eingestuft werden, ist „flameprotect compact“ gemäß Euronorm DIN EN 13501-1 als „nichtbrennbar“ klassifiziert (A2-s1, d0). Damit erfüllt der Werkstoff aus mineralischen Bestandteilen die Anforderungen für Sonderbauten: In Versammlungsstätten, Hotels, Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Heimen etc. ist für viele Bereiche der Einsatz nichtbrennbarer Materialien vorgeschrieben. Vor allem Trennwände und Wandverkleidungen in notwendigen Fluren und Treppenhäusern (Flucht- und Rettungswege) müssen aus nichtbrennbaren Baustoffen sein. Auch in Bürogebäuden sind solche nichtbrennbaren Materialien meist Pflicht für die Flucht- und Rettungswege.
